"Frankie"
- 7. Juli 2025
- 1 Min. Lesezeit
Katzen lieben Schnüre oder Fäden. "Toller Faden!" das ist einer der ersten Gedanken, den Frankie hat als er Richard Gold durch die Fensterscheibe sieht. Dass Menschen manchmal den eigenen Faden im Leben verlieren lernt Frankie erst später...

In den Schoß gefallen ist mir "Frankie" in Innsbruck am Bahnhof. Zum lesen kam ich aber erst auf dem Weg nach Berlin. Und war gleich hin und weg. Das Bemerkenswerte dabei: Ich kenne Frankie als Mensch :) Ehrlich!
Diesen rauhen, frechen, kämpferischen Straßenkater, der es sogar mit Waschbären aufnimmt und es mit seiner unkonventionellen unangepassten Art schafft, dass die Menschen ihn einfach gern haben müssen.
Frankie trifft also "Gold" und unterbricht diesen Menschen bei seinem Spielen mit dem Faden... und Stück für Stück erfährt man so, weshalb Gold verwahrlost im Bademantel und mit ständiger Alkoholfahne haust. Über das große Unglück. Und wie Frankie plötzlich mit seinen Bedürfnissen (Fressen, Schlafen, aufs Klo gehen, Streunen) zum Sinn für Gold wird und diese auch lautstark einfordert. Genau gelesen Frankie kann nämlich sprechen. Zumindest mit Gold. Menschisch natürlich. Weil Gold ja nicht Katzisch kann.
Hab ich schon erwähnt, dass Frankie auch hoffnungslos romantisch ist? Genau wie mein Bekannter...als ich ihm gesagt habe, dass er ein literarisches Denkmal in Form eines Streuners hat meinte er "Dann muss ich es wohl lesen!". Genau und du solltest es auch tun! "Frankie" bekommt nämlich 10/10 geöffnete Katzenfutterdosen :)



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